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Halbe Sachen in der Doppelrunde

Wie ausgeglichen die 2. Bundesliga in dieser Saison tatsächlich ist, musste unser Team bei einer Auswärts-Doppelrunde am vergangenen Wochenende feststellen. Als Tabellenführer angereist, musste man sich gegen die fünft- und sechstplatzierten Ohlsdorf und Wien jeweils mit einem Unentschieden begnügen. Da aber gleichzeitig auch Verfolger Traun in Vorchdorf Federn ließ, steht unsere Mannschaft zwei Runden vor Schluss immer noch mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 1.

Am Samstag stand zuerst die Begegnung gegen WBH Wien II auf dem Programm, und diese sollte gleich von Beginn an nicht nach Wunsch verlaufen. Fabi und Daniel zeigten im 1. Herrendoppel zwar eine gute Leistung, nach einigen vergebenen Satzbällen im ersten und einer verspielten Führung im zweiten Satz gingen sie gegen die stark aufspielenden Cejnek/Frantes jedoch als Verlierer vom Platz. Parallel dazu fanden Philipp und Flo im zweiten Herrendoppel nie richtig zu ihrem Spiel, sodass unser Team doch recht überraschend früh einem Zwei-Punkte-Rückstand hinterherlaufen musste. Besser machten es dann unsere Damen Nati und Sabine in ihrem Doppel. Mit einer sehr starken Leistung hielten sie Herndlhofer/Delueg in zwei Sätzen in Schach und sorgten damit direkt für den Anschlusspunkt.

In den ersten beiden Herreneinzeln wurden Fabi und Philipp ihrer Favoritenrolle gerecht und brachten Feldkirch mit 3:2 erstmals in Führung. Im Dameneinzel wirkte Nati gegen Isabel Delueg lange souverän, verlor dann jedoch gegen ihre immer stärker werdende Gegnerin ihren Spielfluss und schlussendlich auch das Spiel in drei Sätzen. Ein ähnlicher Spielverlauf zeichnete sich beinahe im dritten Herreneinzel von Michi ab, er konnte den Sack im zweiten Satz aber noch rechtzeitig zumachen und brachte unsere Mannschaft vor dem Mixed abermals in Führung. Dort standen Michi und Sabrina gegen Frantes/Herndlhofer vor einer schwierigen Aufgabe. Einer guten Leistung von beiden zum Trotz blieb die Überraschung leider aus, womit das Unentschieden endgültig feststand. Nüchtern betrachtet ein "leistungsgerechtes" Ergebnis, es wäre aber definitiv mehr zu holen gewesen.

Am Sonntag wollte man es bei Aufsteiger Ohlsdorf besser machen, und diesmal glückte der Start nach Wunsch. Unsere in unveränderter Aufstellung angetretenen Herrendoppel rehabilitierten sich erfolgreich für die Niederlagen vom Vortag und siegten in drei bzw. zwei Sätzen. Umgekehrt konnten Sabrina und Nati ihre Leistung leider nicht wiederholen und mussten sich knapp geschlagen geben. Einmal mehr präsentierte sich Fabi im 1. Herreneinzel als die sprichwörtliche Bank und brachte Feldkirch mit einem klaren Zwei-Satz-Sieg vermeintlich auf die Siegerstraße. Im dichten oberösterreichischen Schneetreiben verfuhr sich Philipp auf dieser jedoch prompt und zog im 2. Herreneinzel doch etwas überraschend den Kürzeren. Wie bereits in der Hinrunde ging das Dameneinzel zwischen Nati und Katharina Hochmeir über die volle Distanz. Diesmal war es jedoch die Oberösterreicherin, die im dritten Satz die Oberhand behielt, womit die Ohlsdorfer ausglichen.

Erneut war es also Michi im dritten Herreneinzel vorbehalten, für unser Team vorzulegen. Und erneut erledigte er diese Aufgabe mit Bravour in zwei Sätzen. Im abschließenden Mixeddoppel liefen erstmals in dieser Saison Daniel und Sabine gemeinsam auf. Leider fanden sie zu spät die richtigen Mittel, um die Ohlsdorfer Berger/Fröhlich noch in Bedrängnis bringen zu können. Somit stand das zweite Unentschieden in zwei Tagen zu Buche, aber erneut hätte durchaus auch ein Sieg herausschauen können.

Das Wochenende hat gezeigt, wie eng die Mannschaften der 2. Bundesliga in diesem Jahr zusammenstehen. So ist auch unser erster Verfolger Traun in Vorchdorf nicht über ein 4:4 hinausgekommen. Die letzten zwei Runden des Grunddurchgangs bestreitet unsere Mannschaft am 7. Februar in Vorchdorf und am 28. Februar zu Hause gegen Alkoven. Als Tabellenführer hat unser Team die besten Karten für die Teilnahme am mittleren Playoff, mit zwei Punkten aus beiden Partien wäre der Platz praktisch gebucht.

Tabelle

Konnten in Wien punkten: Sabine und Nati