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Würdiger Abschied aus der Bundesliga

Am Samstag, den 9. April, spielten wir die letzte und entscheidende Playoff-Partie gegen den WBH Wien in der Wiener Mollardgasse. Leider mussten wir aufgrund von Krankheitsfällen auf unsere Stammspielerinnen Lena Rumpold, Anja Rumpold und Johanna Doppelreiter verzichten, während die Wiener in voller Aufstellung antreten konnten.

Nach vielen spannenden Partien konnten die Wiener mit dem Sieg im dritten Herreneinzel auf 5:2 stellen, was bereits ihren Sieg und Aufstieg markierte. Das abschließende Mixed ging noch in den dritten Satz, die Gegner:innen konnten sich aber letztendlich durchsetzen.

Die beiden Herrendoppel starteten gleich spannend mit zwei Drei-Satz-Partien. Durchsetzen konnten sich letztendlich Fabi und Simon R. gegen Weissenbäck/Gnedt, während Simon B. und Michi knapp gegen Petrovic/Mazcejka die Nachsicht haben mussten. Im Damendoppel kam Sabrina Herbst als Ersatzspielerin zum Einsatz, hatte aber nach einem Jahr ohne Training mit ihrer Schlagsicherheit zu kämpfen. Auch Nati konnte nicht stabil genug spielen, um Delueg/Polc wirklich unter Druck zu setzen und das Spiel ging klar an die Gegnerinnen.

Im ersten Herreneinzel spielte Michi sensationell auf und konnte gegen Petrovic lange mithalten. Erst ganz zum Schluss des dritten Satzes konnte sich der Serbe etwas absetzen und Michi konnte den entstandenen Rückstand nicht mehr ausgleichen. Umso erfolgreicher war dann aber Fabi gegen Gnedt im zweiten Herreneinzel, als er nach verlorenem ersten Satz im zweiten und dritten Satz die Oberhand gewinnen konnte und den dritten Satz für sich entschied.

Im Dameneinzel versuchte Nati gegen Urska Polc alles, was ihr möglich war und fand im zweiten Satz besser ins Spiel. Die gegnerische Spielerin ließ sich aber nicht verunsichern und stellte auf 4:2 für Wien.

Am Nebenfeld spielte Simon R. gleichzeitig gegen Dantler, der bei den Staatsmeisterschaften schon aufgezeigt hatten. Nach verlorenem ersten Satz drehte er das Spiel im zweiten Satz um und zog in den Dritten ein. Dort unterlag er dem jungen Wiener trotz hartem Kampf dann doch deutlich.

Dieses Spiel markierte dann auch den Sieg für Wien und deren Aufstieg in die 1.Bundesliga. Im Mixeddoppel hatten Simon B. und Sabrina den ersten Satz noch gewonnen, hatten dann aber auch Probleme mit der Schlagsicherheit im zweiten und dritten Satz. Letztendlich ging das spannende Abschlussspiel knapp an die Gegner:innen, die auf 6:2 stellten.

Wir gratulieren der Wiener Mannschaft zum Aufstieg in die 1. Liga.

Für Feldkirch bedeutet die Niederlage im Playoff wohl den Rückzug aus der Bundesliga, da sich die Mannschaft im Einvernehmen mit allen Vereinshelfer:innen dazu entschieden hatte, wenn dann nur in der ersten Bundesliga weiterzuspielen.

Wir blicken zurück auf eine würdigen Abschlusssaison und ein spannendes Playoff nach vielen erfolgreichen Saisonen in der ersten und zweiten Bundesliga.

Besonders stolz sind wir, über die Jahre immer wieder Vorarlberger und österreichische Talente gefunden zu haben, die uns unterstützen konnten und die auch wir unterstützen konnten. Nur punktuell mussten wir auf Legionäre zurückgreifen, aber auch mit diesen Spieler:innen hatten wir ein gutes Händchen und sie fügten sich stets gut in unsere Mannschaft ein.

Die Mannschaft ist natürlich auch etwas wehmütig hinsichtlich des Abschieds aus der Bundesliga, aber auch extrem dankbar für die Chancen, die uns der Feldkircher Verein und die zahlreichen Helfer:innen und Fans bieten konnten.

Ein großes DANKE an alle von Fabi, Simon R., Michi, Simon B., Jakob, Nati, Sabrina, Lena, Anja, Johanna und Verena.

Mittleres Play Off

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